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  3. Massenhaft KI generierte Bücher und was ihr als Leser*innen tun könnt(ein Thread)

Massenhaft KI generierte Bücher und was ihr als Leser*innen tun könnt(ein Thread)

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  • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

    Was aktuell fehlt, ist eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bücher und allgemein Regulierungen für den gesamten Bereich des KI-generierten Materials.

    Und ja, ich weiß, die von mir genannten Schritte sind nervig und unter Umständen zeitaufwändig. Aber auf diesem Weg könnt ihr reale Autor*innen unterstützen und den KI-generierten Bücher ausweichen. Wenn ihr weitere Tipps habt, schreibt gern einen Kommentar.

    6/6

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    #13

    @amalia12 Nach relativ vielen deiner Kriterien wäre ich als No-Name-Selfpublisher ohne Instagram-Account und ohne Webseite (wegen Impressumspflicht + Doxxing-Gefahr) vermutlich auch schnell auf der Liste.

    Dabei ist das Bild mit der blauen Rose sogar von mir persönlich geschossen worden (und im Originalfoto war sie rosa, nicht blau).
    Die sieht man aktuell z.B. noch in meinem Wiki.
    https://wiki.rothalin-stories.de/doku.php?id=start

    Amalia ZeichnerinA 1 Reply Last reply
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    • whateverV whatever

      @amalia12 Nach relativ vielen deiner Kriterien wäre ich als No-Name-Selfpublisher ohne Instagram-Account und ohne Webseite (wegen Impressumspflicht + Doxxing-Gefahr) vermutlich auch schnell auf der Liste.

      Dabei ist das Bild mit der blauen Rose sogar von mir persönlich geschossen worden (und im Originalfoto war sie rosa, nicht blau).
      Die sieht man aktuell z.B. noch in meinem Wiki.
      https://wiki.rothalin-stories.de/doku.php?id=start

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      Amalia Zeichnerin
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      #14

      @viel_zu_negativ

      Ja, ich weiß, dass meine Kriterien nicht überall zutreffen und einige Selfpublisher*innen keine Webseite etc. haben.
      Aber wenn sich viele dieser von mir genannten Kriterien häufen, ist das nun mal zumindest tendenziell ein Hinweis darauf, dass eventuell keine realen Autorenperson hinter dem betreffenden Buch steht.

      Dafür bist du ja immerhin im Fediverse unterwegs, was ja auch ein soziales Netzwerk ist.

      whateverV 1 Reply Last reply
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      • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

        @viel_zu_negativ

        Ja, ich weiß, dass meine Kriterien nicht überall zutreffen und einige Selfpublisher*innen keine Webseite etc. haben.
        Aber wenn sich viele dieser von mir genannten Kriterien häufen, ist das nun mal zumindest tendenziell ein Hinweis darauf, dass eventuell keine realen Autorenperson hinter dem betreffenden Buch steht.

        Dafür bist du ja immerhin im Fediverse unterwegs, was ja auch ein soziales Netzwerk ist.

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        #15

        @amalia12 Ich sehe das Problem schon selbst, aber mal ehrlich: Wo wurde denn der Beitrag gepostet, den du zitierst? In einem Millionärs*-Wohnzimmer? Hinter Registrierungsschranke via Newsletter?

        Ich bin sowieso dabei, zu überlegen, ob ich überhaupt nochmal eine Öffentlichkeit an meinen trans-Ownvoice-Welten teilhaben lasse. Aber wenn's jetzt darauf hinausläuft, dass Verlage zur notwendigen Verifikationsinstanz werden, ist das für SP natürlich generell ein Problem.

        *sry, Milliardär natürlich

        Amalia ZeichnerinA 1 Reply Last reply
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        • whateverV whatever

          @amalia12 Ich sehe das Problem schon selbst, aber mal ehrlich: Wo wurde denn der Beitrag gepostet, den du zitierst? In einem Millionärs*-Wohnzimmer? Hinter Registrierungsschranke via Newsletter?

          Ich bin sowieso dabei, zu überlegen, ob ich überhaupt nochmal eine Öffentlichkeit an meinen trans-Ownvoice-Welten teilhaben lasse. Aber wenn's jetzt darauf hinausläuft, dass Verlage zur notwendigen Verifikationsinstanz werden, ist das für SP natürlich generell ein Problem.

          *sry, Milliardär natürlich

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          Amalia Zeichnerin
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          #16

          @viel_zu_negativ
          Du meinst das Zitat des Verlegers, Simon Rhys Beck? Er hat das auf Instagram gepostet. Oder meinst du etwas anderes?

          Ansonsten kann ich noch diesen Beitrag empfehlen, der auch über das Problem berichtet:
          "Wie KI-Bücher Amazon KDP überfluten und den Buchmarkt verändern"
          https://buchmarkt.de/patrick-meier-amazon-ki/

          whateverV 1 Reply Last reply
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          • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

            @viel_zu_negativ
            Du meinst das Zitat des Verlegers, Simon Rhys Beck? Er hat das auf Instagram gepostet. Oder meinst du etwas anderes?

            Ansonsten kann ich noch diesen Beitrag empfehlen, der auch über das Problem berichtet:
            "Wie KI-Bücher Amazon KDP überfluten und den Buchmarkt verändern"
            https://buchmarkt.de/patrick-meier-amazon-ki/

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            #17

            @amalia12 Ja, Instagram war meine Vermutung und exakt das, was ich mit Milliardärs-Wohnzimmern meinte.

            Wer solche Infos schon nur innerhalb einer Bubble verteilt, die sich ebenfalls darauf geeinigt hat, sich nur noch in Spaces aufzuhalten, deren Regeln und Algorithmen US-Milliardäre aufstellen, wird doch niemals ernsthaft hingehen und mich als real ansehen, solange ich bloß in freien Spaces unterwegs bin.

            Was für ein Problem LLMs sind, ist mir bereits bekannt, darum geht es mir nicht.

            Amalia ZeichnerinA whateverV 2 Replies Last reply
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            • whateverV whatever

              @amalia12 Ja, Instagram war meine Vermutung und exakt das, was ich mit Milliardärs-Wohnzimmern meinte.

              Wer solche Infos schon nur innerhalb einer Bubble verteilt, die sich ebenfalls darauf geeinigt hat, sich nur noch in Spaces aufzuhalten, deren Regeln und Algorithmen US-Milliardäre aufstellen, wird doch niemals ernsthaft hingehen und mich als real ansehen, solange ich bloß in freien Spaces unterwegs bin.

              Was für ein Problem LLMs sind, ist mir bereits bekannt, darum geht es mir nicht.

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              Amalia Zeichnerin
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              #18

              @viel_zu_negativ
              Ich kann dazu nur sagen, dass die Buchbubble auf Instagram, auch bekannt als "Bookstagram", sehr groß ist (wesentlich größer als im Fediverse) und dass z.B. Kleinverlage wie der von mir genannte, darauf angewiesen sind, die Leute dort zu erreichen.
              Dass Instagram als Meta-Unternehmen aus vielen, vielen Gründen bedenklich ist, das ist mir klar, darüber müssen wir nicht reden.
              Ich würde mir wünschen, dass die Buchbubble hier größer wäre, aber das ist sie nun mal aktuell nicht.

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              • whateverV whatever

                @amalia12 Ja, Instagram war meine Vermutung und exakt das, was ich mit Milliardärs-Wohnzimmern meinte.

                Wer solche Infos schon nur innerhalb einer Bubble verteilt, die sich ebenfalls darauf geeinigt hat, sich nur noch in Spaces aufzuhalten, deren Regeln und Algorithmen US-Milliardäre aufstellen, wird doch niemals ernsthaft hingehen und mich als real ansehen, solange ich bloß in freien Spaces unterwegs bin.

                Was für ein Problem LLMs sind, ist mir bereits bekannt, darum geht es mir nicht.

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                #19

                @amalia12 Und ohne diesem Verleger jetzt persönlich konkrete Absichten zu unterstellen: Wenn ein Verlag auf Leser*innen einwirkt mit dem Hinweis, dass Verlags-Autor*innen bevorzugt werden sollten, weil die ja dann verifiziert echte Menschen und real sind, und damit die eigene Position als Gatekeeper stärkt, hat das für mich zumindest ein Geschmäckle, und das egoistische Interesse an diesem Punkt sollte kritisch angemerkt werden.

                Amalia ZeichnerinA 1 Reply Last reply
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                • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

                  @viel_zu_negativ
                  Ich kann dazu nur sagen, dass die Buchbubble auf Instagram, auch bekannt als "Bookstagram", sehr groß ist (wesentlich größer als im Fediverse) und dass z.B. Kleinverlage wie der von mir genannte, darauf angewiesen sind, die Leute dort zu erreichen.
                  Dass Instagram als Meta-Unternehmen aus vielen, vielen Gründen bedenklich ist, das ist mir klar, darüber müssen wir nicht reden.
                  Ich würde mir wünschen, dass die Buchbubble hier größer wäre, aber das ist sie nun mal aktuell nicht.

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                  #20

                  @amalia12 Du hast nunmal auf Social Media als Verifikationsstelle hingewiesen, und da wir jetzt herausgearbeitet haben, dass mit diesem Begriff NICHT das Social Media hier inkludiert ist, auf dem wir uns gerade bewegen, wollte ich einfach mal klar benannt haben, dass wir alle hier erst "real" würden, wenn wir die Plattform wechseln sollten.

                  Und dass uns das betreffende Statement hier nichtmal direkt, sondern nur über Hörensagen zur Verfügung steht, veranschaulicht das einfach sehr gut.

                  Amalia ZeichnerinA 1 Reply Last reply
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                  • whateverV whatever

                    @amalia12 Und ohne diesem Verleger jetzt persönlich konkrete Absichten zu unterstellen: Wenn ein Verlag auf Leser*innen einwirkt mit dem Hinweis, dass Verlags-Autor*innen bevorzugt werden sollten, weil die ja dann verifiziert echte Menschen und real sind, und damit die eigene Position als Gatekeeper stärkt, hat das für mich zumindest ein Geschmäckle, und das egoistische Interesse an diesem Punkt sollte kritisch angemerkt werden.

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                    #21

                    @viel_zu_negativ
                    Okay, hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen, anhand meines Zitats. Ich kenne Simon recht gut und nein, er betreibt kein Gatekeeping. Er selbst liest auch Romane von Selfpublisher*innen. Er weist z.B. auch auf Instagram auf Romane von SPlern hin, die ihm gut gefallen haben.

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                    • whateverV whatever

                      @amalia12 Du hast nunmal auf Social Media als Verifikationsstelle hingewiesen, und da wir jetzt herausgearbeitet haben, dass mit diesem Begriff NICHT das Social Media hier inkludiert ist, auf dem wir uns gerade bewegen, wollte ich einfach mal klar benannt haben, dass wir alle hier erst "real" würden, wenn wir die Plattform wechseln sollten.

                      Und dass uns das betreffende Statement hier nichtmal direkt, sondern nur über Hörensagen zur Verfügung steht, veranschaulicht das einfach sehr gut.

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                      Amalia Zeichnerin
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                      #22

                      @viel_zu_negativ

                      Also, was mich betrifft, sehe ich das Fediverse auch als Social Medium. Dass nicht alle Autor*innen hier aktiv sind, darüber haben wir ja nun schon geschrieben.

                      Es ist nicht böse gemeint, aber ich möchte das nun nicht weiter diskutieren, ich habe heute noch einiges vor, bei dem ich nicht nebenbei im Fediverse Toots tippen kann.
                      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

                      whateverV 1 Reply Last reply
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                      • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

                        @viel_zu_negativ
                        Okay, hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen, anhand meines Zitats. Ich kenne Simon recht gut und nein, er betreibt kein Gatekeeping. Er selbst liest auch Romane von Selfpublisher*innen. Er weist z.B. auch auf Instagram auf Romane von SPlern hin, die ihm gut gefallen haben.

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                        #23

                        @amalia12 Du scheinst meinen Punkt nicht verstanden zu haben:

                        Du hast oben eine Liste an Punkten aufgestellt, die man überprüfen sollte, und in der wird "hat einen Verlag" als Verfikationsmerkmal aufgelistet. Es werden die Verlage als gatekeepende, weil in dem Fall verifizierende Instanz gestärkt, und ob ein einzelner Verleger gelegentlich auch Menschen als solche betrachtet, die sich dem Gatekeeping nicht unterworfen haben, ändert an der Rolle in dieser Liste erstmal gar nichts.

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                        • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

                          @viel_zu_negativ

                          Also, was mich betrifft, sehe ich das Fediverse auch als Social Medium. Dass nicht alle Autor*innen hier aktiv sind, darüber haben wir ja nun schon geschrieben.

                          Es ist nicht böse gemeint, aber ich möchte das nun nicht weiter diskutieren, ich habe heute noch einiges vor, bei dem ich nicht nebenbei im Fediverse Toots tippen kann.
                          Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.

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                          #24

                          @amalia12 Tja, wenn du nunmal eine Liste postest, die Leser*innen dazu auffordert, mich und andere Menschen wie mich künftig nicht als real existierenden Menschen und Autor, sondern als Maschine zu betrachten - und deine Reichweite ist beträchtlich größer als meine, weswegen das Menschen auch tun werden - musst du damit rechnen, dass ich das nicht toll finde.

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                          • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

                            Was aktuell fehlt, ist eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bücher und allgemein Regulierungen für den gesamten Bereich des KI-generierten Materials.

                            Und ja, ich weiß, die von mir genannten Schritte sind nervig und unter Umständen zeitaufwändig. Aber auf diesem Weg könnt ihr reale Autor*innen unterstützen und den KI-generierten Bücher ausweichen. Wenn ihr weitere Tipps habt, schreibt gern einen Kommentar.

                            6/6

                            Amalia ZeichnerinA This user is from outside of this forum
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                            Amalia Zeichnerin
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                            #25

                            Nachtrag: Da mein Thread kritisiert wurde, hier eine Klarstellung:

                            Nein, nicht alle Autor*innen, insbesondere Selfpublisher*innen/Indie-Autor*innen haben Internetpräsenzen irgendeiner Art. Manche zeigen auch keine Fotos von sich online und sind nicht überall oder auch gar nicht in Social Media aktiv. Dafür gibt es oft persönliche Gründe. Einige haben auch Pseudonyme, teilweise auch für verschiedene Genres.
                            1/2

                            Amalia ZeichnerinA 1 Reply Last reply
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                            • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

                              Nachtrag: Da mein Thread kritisiert wurde, hier eine Klarstellung:

                              Nein, nicht alle Autor*innen, insbesondere Selfpublisher*innen/Indie-Autor*innen haben Internetpräsenzen irgendeiner Art. Manche zeigen auch keine Fotos von sich online und sind nicht überall oder auch gar nicht in Social Media aktiv. Dafür gibt es oft persönliche Gründe. Einige haben auch Pseudonyme, teilweise auch für verschiedene Genres.
                              1/2

                              Amalia ZeichnerinA This user is from outside of this forum
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                              Amalia Zeichnerin
                              wrote last edited by
                              #26

                              Aber: Wenn ihr auf euch völlig unbekannte Autor*innen stoßt, über die gar nichts online zu finden ist und die möglicherweise eine extrem hohe Zahl an Büchern pro Jahr veröffentlichen, unter Umständen auch mit zig Übersetzungen innerhalb kürzester Zeit, dann besteht
                              da durchaus eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Autorys nicht existieren, sondern dass ihre Bücher komplett KI-generiert wurden.

                              Mehr habe ich heute zu diesem Thema nicht zu sagen.
                              2/2

                              Jürgen HubertJ 1 Reply Last reply
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                              • Amalia ZeichnerinA Amalia Zeichnerin

                                Aber: Wenn ihr auf euch völlig unbekannte Autor*innen stoßt, über die gar nichts online zu finden ist und die möglicherweise eine extrem hohe Zahl an Büchern pro Jahr veröffentlichen, unter Umständen auch mit zig Übersetzungen innerhalb kürzester Zeit, dann besteht
                                da durchaus eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Autorys nicht existieren, sondern dass ihre Bücher komplett KI-generiert wurden.

                                Mehr habe ich heute zu diesem Thema nicht zu sagen.
                                2/2

                                Jürgen HubertJ This user is from outside of this forum
                                Jürgen HubertJ This user is from outside of this forum
                                Jürgen Hubert
                                wrote last edited by
                                #27

                                @amalia12

                                Schon vor dem KI-Boom gab es ganze Bewegungen zu "Schreibe eine massive Anzahl an Büchern um die Passives Einkommen zu sichern!"

                                Es wundert mich nicht, daß das jetzt mit KI automatisiert wird.

                                Jürgen HubertJ 1 Reply Last reply
                                0
                                • Jürgen HubertJ Jürgen Hubert

                                  @amalia12

                                  Schon vor dem KI-Boom gab es ganze Bewegungen zu "Schreibe eine massive Anzahl an Büchern um die Passives Einkommen zu sichern!"

                                  Es wundert mich nicht, daß das jetzt mit KI automatisiert wird.

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                                  Jürgen Hubert
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                                  #28

                                  @amalia12

                                  Und noch eine Ergänzung:

                                  Ich bin auf einer Facebook-Gruppe für unabhängige Autoren namens "20BooksTo50". Diese Gruppe war recht nützlich für mich, da ich da einige wertvolle Tipps erhalten habe, wie ich meine Schreibarbeiten professionalisiere - insbesonder habe ich dort das Konzept von "Alpha-" und "Beta-Lesern" kennengelernt.

                                  Aber das Grundidee der Gruppe, daß man typischerweise 20 Bücher veröffentlichen muss, um ein Jahreseinkommen von 50K Dollars zu erreichen, und damit von der Schriftstellerei leben zu können. Auch wenn in der Gruppe betont wird, daß die Reise jedes Autors individuell ist, ist doch der Hauptfokus, so viele Bücher wie möglich und so schnell wie möglich zu schreiben und zu veröffentlichen, da man damit das meiste Geld verdient.

                                  Und als das KI-Thema vor ein paar Jahren hoch kam, haben sie die Moderatoren für "neutral" erklärt, auch wenn die Mitglieder der Gruppe oft sehr deutliche Meinungen (in beide Richtungen) haben.

                                  Von der Schriftstellerei sein primäres Einkommen zu erhalten und davon leben zu können, ist ein legitimer Wunsch - aber es ist sehr schwer, dieses Ziel zu erreichen. Daher wundert es mich nicht, daß viele die diesen Wunsch haben, moralisch dubiose Abkürzungen nehmen. Vor ein paar Jahren waren diese Abkürzungen noch das Anheuern von Ghost Writers in unterentwickelten Ländern, aber nun sind es KI-Systeme.

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